26 Mai

Kultur im Sprachkurs: Das Hygiene-Museum

Der Sprachkurs ging nun in die dritte Woche. Es war Mittwoch und wir warteten gerade vor dem Vereinshaus „Aktives Leben“ auf die Kursteilnehmer. An diesem Tag fand der Kurs nicht statt, denn der Mittwoch war als Kulturtag eingeplant, also ein Tag, an dem die Menschen vom Sprachkurs die Möglichkeit bekommen sollten, Dresden besser kennenzulernen.

Organisiert wurde dieser Kulturtag von der Arbeitsgruppe „Begegnung“ vom Netzwerk Willkommen in Johannstadt. Diesen Nachmittag wollten wir nutzen, um den Kursteilnehmern das Hygiene-Museum zu zeigen. Wir, das waren drei Menschen von der AG „Begegnung“, Mohamad unser Arabisch Dolmetscher und Joe unser Russisch Dolmetscher. Mohamad konnte uns leider nicht den ganzen Nachmittag als Dolmetscher begleiten, so versuchten wir uns den Rest der Zeit mit Englisch und ein paar Brocken Deutsch zu verständigen. Das hat im Großen und Ganz auch gut funktioniert.

Auf Entdeckungstour

Mit den fünf Menschen, die an diesem Tag kamen, drei Frauen aus Tschetschenien, ein Mann aus Syrien und ein Mann aus Libyen, machten wir uns auf den Weg zur Straßenbahnlinie 13 und fuhren zum Hygiene-Museum. Dort angekommen, Eintrittskarten gekauft und Jacken abgegeben, bekamen wir erst einmal von Frau Hiller vom Hygienemuseum eine Einführung zur Geschichte des Gebäudes. Danach gingen wir in die Dauerausstellung, die sich mit dem Mensch in all seinen Fassetten beschäftigt. Ich glaube den tschetschenischen Frauen hat die Ausstellung besonders gut gefallen. Sie haben sich sehr interessiert die Ausstellungsstücke angeschaut und ausprobiert, wenn es was zum Ausprobieren gab. Anschließend tranken wir noch alle zusammen einen Kaffee oder Saft und machten ein Gruppenfoto bevor der Kulturtag dann auch schon wieder vorbei war.

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